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Donnerstag, 2. März 2017

Umzug

So, jetzt sind wir in unserer letzten Unterkunft in Punta Arenas angekommen. Wir hatten dann 3 Stationen. Erst ein 3-Bett-Zimmer in einem etwas heruntergekommenen Hostal nachdem wir ankamen. An dem Tag hatten wir schon bei gefühlten 10 anderen angefragt, aber immer als Antwort: "Completo" bekommen. Dann sind wir in eine Ferienwohnung gezogenen, mit einem Schlafzimmer, Bad, und Küche inkl. 2 Betten. Die letzten 2 Nächte werden wir nun im Hostal Shackelton verbringen.


Mittwoch, 1. März 2017

Zona Franca

Waren in der Freihandelszone Shoppen. Mit dem Euro ist hier aber trotz völliger Steuerfreiheit nichts günstiger als zuhause. Manches sieht auch aus wie vom Laster gefallen oder gefälscht. Wer noch Ausrüstung braucht, könnte hier fündig werden. Auf 53 ha gibt es ziemlich viele Geschäfte, auch Reifenhändler (z.B. für Motorräder) und wir haben günstig Seafood bekommen.
Direkt an der Küste vor der Freihandelszone sprangen Peale-Delfine durch das Wasser. 


Lt. Wikipedia gibt es die nur hier vor Feuerland.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Peale-Delfin

Entlang der Küste (und auch bis zur Zona Franca) gibt es einen Radweg. 

Punktlandung

Heute kam unser Paket mit den Radtaschen bei unserem morgigen, letzten Hostel in Punta Arenas an. Losgeschickt hatten wir es am 19.01.
Also gerade rechtzeitig, drei Tage vor unserem Abflug. Punktlandung 😉

Punta Arenas

So, unser Endpunkt ist erreicht. Haben 2800km auf dem Tacho. Jetzt werden noch ein paar Dinge hier erledigt und die Räder verpackt. Unser Kontakt zum Radladen hat zwar funktioniert, Radkarton hatten sie aber keine. Morgen soll es wieder welche geben. Jetzt Tigern wir noch 4 Tage durch die Stadt und am Samstag geht es heim.

Einen ausführlichen Bericht über die Tour gibt es dann auf www.grobstollig.de
Die Tourdaten als Download mit allen erwähnten POIs gibt's bald bei
Www.gps-tour.info und bei www.bikemap.net

Dienstag, 28. Februar 2017

Abschied von Katie


Sind in Punta Arenas.
Für viele ist hier schluss.
Mike aus Lienz ist schon gestern nach Tierra del Fuego übergesetzt.
Die drei US-Fatbikefahrer bei Traquilo hatten ihre Tour schon in Tortel abgebrochen und sind mit der Fähre nach Puerto Natales gefahren. Von den 15 Argentiniern hat sich einer vor Traquilo das Bein gebrochen.
Unsere Kanadier sind schon wieder in Whitehorse - bei 10 Grad minus.

Noch ein Highlight: In einem Cafe fragte uns eine Amerikanerin nach unseren Reisedaten. 2800km sind wir bisher gefahren. Dazu 35.000 Höhenmeter.
Und dann ihre fast religiöse Frage: "My Last question is: are you vegetarian?"
Wir sahen uns fragend an. Sehen wir aus wie Vegetarier?
In Südpatagonien liegt die Jahresdurchschnittstemperatur bei 6 Grad! Es gibt hier nur Schafs-, Rinder- und Lachsfarmen.
Kein guter Ort für Gemüsejünger.

Haben abends Katie bei einem Essen im  Emporio Okusa verabschiedet. Ihre zwei Jahre lange Reise geht zu Ende, sie ist etwas deprimiert. Verständlich.
Es gab Lachs und Steak 😋

In Puerto Natales wurden offensichtlich unsere Kreditkarten abgegriffen. Achtung bei den Geldautomaten dort. !!!
Haben Abbuchungen aus Miami und Lima drauf.

Montag, 27. Februar 2017

Otway Pinguinstation

Morgens gegen den Wind zur Kolonie, wobei wir diesmal über zwei Gatter mussten. An der Pinguinstation war das Tor versperrt. Wie immer war aber jemand da und bat uns herein. Die Pinguine haben den Strand seit 16.02. verlassen. Ein Monat zu früh. Wegen des El Niño war es zu warm. Die Wirtsleute leben das ganze Jahr hier. Sie fragten ob wir einen Kaffee wollten, als wir bejahten machten sie uns ein komplettes Frühstück. Wir waren eingeladen. Auf dem Weg zur Kolonie lag ein totes Schaf und ein paar Kondore kreisten darüber. Als wir zurück führen hatten sie das Schaf schon ziemlich abgekieft und über die Straße geschleppt.
Noch 50 km bis Punto Arenas

Sonntag, 26. Februar 2017

Kondore

Hier die hungrigen Geier die wir beim Schafsbraten störten.

Playa Otway

Die Strecke entlang der Otway-Bucht war leicht zu finden. Es gab auch keine versperrten Tore. Erst wenn man am Ende auf die Mienenstraße trifft und auf die Estanciastraße wechselte mu
sste man über zwei Tore.





Am Ende bei der Miene gefiel uns der Platz neben der Shelter nicht. Wir fuhren einen km weiter und fanden einen kleinen Canyon mit Wiese und Wasser. Der schönste Platz bisher.


Sturmnacht

Die Nacht war stürmisch. Nur zwischen 3 und 6 war es windstill. Dann dieser Sonnenaufgang. 
Bepackt mit zusätzlich ca. 10l  Wasser starten wir Richtung unbekannter Y-50. Wasser bekommt man an der Rezeption der Fähre des Rio Verde. Das Schiff hatte Schwierigkeiten den Kurs zu halten. Wir hatten Rückenwind und schossen mit teilweise mit 40 km über die Ebenen.

Freitag, 24. Februar 2017

Rio Verde

In Tehuelche finden wir nichts zum Übernachten. Jeder verweist uns hinter die Polizeistation. Da ist aber nur ein Friedhof. Bei dem Rodeoplatz ginge es noch. Zumindest ist dort eine Toilette offen. Die Nachbarn sagen das geht , uns gefällt aber der Platz nicht. Also nochmal 22 km auf einer Schotterstraße nach Rio Verde (somit heute 102 km). Dort soll lt. Schild eine Unterkunft und ein Restaurant sein. Es ist ein Museum und eine Ranch. Leider aber niemand da. Wir holen Wasser aus dem Gartenschlauch und nehmen die Schutzhütte an der Kreuzung. Innen sind zwei Pritschen und ein Ofen. Sauber ist sie auch.

Die Schotterstraße ist übrigens in top Zustand.

Richtung A.... der Welt

Auf dem Weg von Puerto Natales Richtung Villa Tehuelches. Auf halben Weg ein Basaltfelsen mit Polizeistation. Chico Moro. Dann wieder Nandus und Gauchos bei der Arbeit. Hatten schönes Wetter und am Nachmittag sogar Rückenwind. 

Donnerstag, 23. Februar 2017

Making off

Hier Mal was für die AIDA-Fahrer:
Bad-Küche-Zeile mit MSR-Kocher.
Hier gibts 500gr. Spaghetti für 3 Leute.
Im Bad wird gekocht, damit der Rauchmelder nicht angeht. 
Das Hotel scheint aus dem vorletzten Jahrhundert. Haben erst Mal die Dusch- und Wasserhähne abmontiert, damit Wasser aus den rostigen Hähnen kommt.
Den Schrank könnte man nicht öffnen, sonst fallen die Türen heraus. Ein ganz normaler Zustand in einem chilenischen Hotel. 
Das Haus ist fast schon urig im Biedermeierstil. Wenn einer duscht im Haus stehen die anderen vor der trockenen Brause. 
What shalls. 
Hier noch ein Bild von unserem Wein. Ein 2013er Santa Emilia "Carmenere" in der 2,5L Flasche (für 4Tage).
Camping ist wenn der Wein Abends nach Kaffee schmeckt und der Kaffee Morgens nach Wein. 
An Gruß an dieser Stelle an den Urheber: Harald 😀

Für alle die sich fragen wie das alles hier funktioniert!? Die Saison dauert nur 4 Monate. In diesem Zeitraum müssen die Leute das Geld für den Rest vom Jahr verdienen.
Die Busse bringen hier , wie auch damals beim Hotel  La Leona, im Viertelstundentakt Touristen die hier einen Kaffee trinken und für 500 Pes pinkeln. Die Busfahrer bekommen ihr Essen umsonst. Deswegen halten die Busse auch an diesen Hotels in der totalen Pampa mit Sicherheit an. Das Hotel wird von oben bis unten fotografiert, dann geht es weiter. 

Rio Rubens

Leicht hügelige Strecke auf Betonstraße. Nach 30km  passiert man ein großes Hotel Llanuras de Diana. Ein Einkehrschwung lohnt sich. Wir bekamen den bisher günstigsten und guten Cappuccino. Auch eine Cafe/Kuchen/Sandwich-Kombo kostet nur 5200 . Ein Zimmer wahrscheinlich das Zehnfache 😉
Nach 50 km kommt man den Wäldern der Laguna Blanca relativ nahe. Viele Vögel, Flamingos und tolle verwunschene Bäume voller Flechten und Moose.
Teilweise haben die Bäume richtige Bärte.
Nach 63 km das einsame Hotel Rubens. Ein DZ mit eigenem Bad 30000 mit Frühstück. 4erZimmer 12000, mit Frühstück.
500 m davor geht eine Brücke über den Fluss, dort wäre Zelten möglich.
Wir testen das Hotel, auch wenn bei TripAdvisor Einer eine Hörergeschichte über eine Nacht dort berichtete.

Flechtenwald
Schöner Ofen im Gästezimmer

Puertos Dosenhäuser

Warten noch ein bisschen bis der Regen von heute Nacht abzieht. Gestern konnte man noch gut fotografieren in Puerto Natales. Heute ist es eine Suppe. 
Die Häuser hier tragen ein bizarres Blechkleid gegen den Regen. Scheinbar aus Blechdosen  und fest fest genagelt. Nicht schön, bei seitlichem Licht aber durchaus fotogen. 

Mittwoch, 22. Februar 2017

Puerto Natales Tag 2

Heute super Wetter mit toller Fernsicht. Haben gestern Katie verabschiedet, sie fährt einen Tag vor uns auf der Strandstrecke. Mal sehen was sie berichtet.
Abends sind wir schließlich wieder in der Brauerei Bagueles gelandet, wo es u.a. 1Kg Pommes mit Hühnchen gibt. Mike ist wieder zu uns gestoßen. Völlig ausgehungert könnte er ein paar Tausend Kalorien gebrauchen. Er war die 76 km Umrundung des Torres del Paine in 2 Tagen gelaufen.
Außerdem waren Vera u. Richard dabei, die nun auch schon ein paar Tage immer wieder mit uns unterwegs sind ( www.grosse-pause.de ). Sind ein Jahr unterwegs und nun noch auf dem Weg nach Ushuahia. Von dort nach Madrid, dann mit dem Rad nach Münster.

Dienstag, 21. Februar 2017

Puerto Natales Ankunft

Kommen bei trüben Wetter an. Im The Coffeemaker erst Mal aufgetankt. Die Hostels haben Einheitspreise (12.000) Katies' Zaltaxar gab für Cyclists 2000 Rabatt. Aber in ein 4er Zimmer wollten wir nicht. 

Montag, 20. Februar 2017

Puerto Natales

Die erste Empfehlung des Reiseführers "La Ultima Esperanza"  war schon Mal enttäuschend.  Von wegen große Lachsportionen. Von Katie haben wir einen Tip für eine Route nach Punto Arenas entlang eines Strandes bekommen.

https://offroute.ca/2014/03/19/beach-riding-at-the-bottom-of-patagonia/

Machen hier 2 Tage Pause. Dann 4 Tage Endspurt bis Punto Arenas. Dort haben wir zusätzlich noch 2 Tage ein Ferienhaus gemietet. 

Jetzt noch einen Absacker. 


Nach Puerto Natales

Der Wirt am Campingplatz  Pehoe veröffentlicht das WLAN-Kennwort immer erst ab 21:00 damit die Backpacker tagsüber nicht ohne zu zahlen nur ihre Musik runterladen. Punkt 9 ist der Platz vor dem Laden voller Leute die nach Netzinhalten gieren. Wir natürlich auch.

Es gibt wieder Gürteltiere so dass man sein Essen in der Shelter aufhängen muss.
Aus dem Park heraus starken Rückenwind
Auf einem geraden Stück vor dem Parkausgang weht es uns fast vom Rad.
Zwischen Kerstin und mir geht an einem steilen Stück eine Windhose hindurch, die uns sandstrahlt.
Ich finde mein zweites Handy im Straßengraben. Nach einem neuen iPhone jetzt ein hochwertiges LG. Gehört scheinbar einer Frau aus Napoli. Werden versuchen sie auf Facebook zu finden.

Ab Parkausgang ist die Straße nun geteert. Nach 30 km kommt das Camp Patagonischen. Leider kein Campingplatz, sondern eine Anlage mit Jurten und einem Restaurant. Eine "Yurt" kostet 750 Dollar mit Frühstück. Zu D-Mark-Zeiten hätten wir überlegt. Die Jurten hängen traumhaft in den Felsen und sind per Steg erreichbar. Sie haben eigenes Bad. Mit unserem italienischen Geld danken wir der Empfangsdame und entschließen uns doch nur einen Kaffee zu trinken. Wir nehmen noch ein Roastbeef-Sandwich - voll auf Risiko und sind dann überrascht, dass es nur 7000 PES kostet obwohl es wirklich top war. Das beste Sandwich bisher. Auch der Kaffee war günstig. Auf Tagesgäste ist man aber eigentlich nicht eingerichtet.
Danach wieder Schotter. Nach 50km schlagen wir wild unser Zelt bei einem Fluss mit tollem Wasserfall auf. Der Platz wird gerne für Picknick genutzt. Dementsprechend sieht es aus.

Samstag, 18. Februar 2017

Sonnenaufgang

Wetter passt! Oben am Camping Torres  gibt es einen kleinen Kiosko. Haben noch ein bisschen eingekauft und wollen noch 3 Tage im Torres del Paine bleiben.
Morgens dann super Sicht und Sonnenaufgang am privaten Campingplatz kurz vor der Portierung Armaga .

Torres del Paine 1

Leider schlechtes Wetter auf 67 km. Die Abzweigung zum Park ist nun geteert. Die Anmeldung im Park ist unproblematisch, allerdings wurde seit diesem Jahr die Besucherzahl begrenzt. Die Plätze entlang des Circuit bekommt man nur mit Reservierung. Neben dem Camping Torres (kostenlos) gibt es aber etliche andere Alternativen um die Administration herum.

Mittwoch, 15. Februar 2017

Cerro Castillo

Die ersten 50km auf der Schotterstrecke waren grausam, brötchengroße Kieselsteine und musste ständig die richtige Spur zu finden. Wobei der Spurwechsel viel Mut erfordert. Dann Teer und die Tankstelle Aipe Taike. Benzin gab es keines, Kaffee auch nicht. Haben von Entgegenkommenden gehört, dass es auf der ganzen Strecke kein Brot gibt, deshalb haben wir sämtliche Kekse gekauft auf die man etwas drauf schmieren kann.

Der Grenzübergang war unproblematisch auf Argentinischer Seite gewohnt rudimentär in Chile ein riesiger Übergang. Leider mussten wir unseren Knoblauch vor der Grenze wegwerfen.
In Cerro Castillo gibt es, entgegen der Erzählungen der Radler einen kleinen Supermarkt der auch alles hat was man braucht.
Sind jetzt in einer Hospedaje (15000 incl. Frühstück) wo auch Mike aus Lienz und Kathie untergebracht sind.

Guanacorettung

Mussten ein Guanaco retten dass über einen Zaun gesprungen war und am Stacheldraht hängen blieb. Hat natürlich versucht zu beißen. Interessant wären die Lederpfoten. Man sieht immer wieder tote Guanakos die teils schon skeletiert über den Zähnen hängen.
Die Zäune haben oben und in der Mitte Stacheldraht. Beim Überspringen bleiben die Tiere mit der dichten Wolle hängen und haben dann keine Chance. Normalerweise springen sie aber mit Leichtigkeit darüber.

Ruta40 -alt- bis Polizeistation

Leider hatten wir morgens nicht den erhofften Rückenwind. Es ging also zäh bis hoch auf 800 m , da die Rampe hoch auf dieses Hochplateau aber 20km lang war ging es gut vorwärts. In 2 Std waren wir oben. Dort schwenkte die Str. in die richtige Richtung und wir hatten 30km Rückenwind mit min. Gefälle. Die letzten 20 auf der alten Schotterstraße der Ruta40 waren sogar in 40min runtergespult. An einem kleinen Bach steht eine Polizeistation und man kann auf der Wiese gegenüber Zelten. Das erste fließende Wasser nach 113km. Der Rest ist öde Steppe.

Montag, 13. Februar 2017

Perito Moreno

Für uns ungewohnte Rolle ....in einem Bus. Die Tour ging als sog. Alternativroute  über eine Schotterstrecke zum Gletscher. Die Bus blieb mehrfach stehen wegen Emus, Guanakos usw.....und die Businsassen schliefen. 😉
Der Gletscher selbst ist eine Wucht. 4km breit und eine Reise wert. Die enge Straße hinter in den Park und die vielen Busse erfordern allerdings Nerven.


Sonntag, 12. Februar 2017

Camping und Rest. Campo de Marca

Erstes Wort vom Bäcker: "so a Gschmarri". Ein echter Franke verkauft hier Brötchen. Er hat sich gefreut, dass Kerstin die Nussecken mit dem richtigen Namen bestellt hat. 

Haben Mike aus Lienz wieder getroffen, er hat für 11 Tage Lebensmittel eingepackt und will gleich weiter zum Moritogletscher und dann illegal über die Grenze zum Torres del Paine. Wir probieren die zwei oder Dreitagesvariante wo es an zwei Stellen Wasser geben soll. 210 km Pampa. 

 Für morgen haben wir eine Gletscherfahrt zum Moritogletscher gebucht. Die Geldautomaten sind schon wieder leer. 

Im unteren Bild sieht man wie Asado typischerweise zubereitet wird. Aufgespieste Schafe über offener Flamme. 




Hotte hat sich all-you-can-eat-Grillplatte gegönnt.

El Calafate

Sind wieder in der Zivilisation 😀
Gleich in die erste Brauerei rechts La Zorra, rechts rein und wieder die ausgezehrten Reserven aufgeführt.
Der Wind war morgens mäßig. Ein paar Guanakos, ein Kondor, ein Fuchs unterwegs, sonst recht eintönige Pampa. Die beiden eingezeichneten Flüsse auf der Strecke sind übrigens ausgetrocknet. Wasser also am Rio Santa Cruz auffüllen und gut entkeimen.

Lago Argentino

Uns begleitet ein Schweizer mit einem Trailer dessen beide Achsen schon gebrochen waren. Philip erzählt er kennt jetzt jede Ferreteria entlang der Ruta40 und der Carretera Austral. Zur Sicherheit hat er alle Ersatzteile dreifach gekauft

Nach dem tollen Downhill hat man eine überwältigende Sicht auf den Lago Argentino und kann schon El Calafate sehen.

Rio Leona

Morgens kaufen wir noch ein paar Empadas  , das Wetter ist unbeständig, der Wind hat gedreht. Er kommt jetzt trotzdem wieder von vorne. Als die Straße die Richtung ändert wird alles gut . So ein gelbes Schild kann also ein Fluch oder ein Segen sein.
Dann kurz vor einer Anhöhe die erste Zeltmöglichkeit an einem Fluß, wir fahren zur zweiten . Bis dort (km 52) begleitet uns ein Schweizer der auch nach Punta Arenas fährt. Wir fahren am Lago Argentino weiter bis km 74 wo man bei einer verfallenen Ranch zelten kann. Der Wind bläst nachmittags wie versprochen mit 60km/h aus West. Mit Steinen beschweren wir das Zelt gegen den Sandsturm.